Montag, 26. Oktober 2015

Herz am Montag: Voll die Geige! Cremona 2. Teil

Wie bereits letzte Woche erwähnt, ist Cremona weltberühmt als Stadt der Geigen. Diesen Ruf verdankt sie einigen der berühmtesten Geigenbauerfamilien wie Guarneri del Gesù, Amati, oder Stradivari, die Geigen der Spitzenklasse bauten. Eine Stradivari-Geige kann zwischen acht und zwölf Millionen Euro kosten, wurde uns bei der Führung durch das Geigenmuseum erzählt! Das Museum besitzt eine große Sammlung; da diese Geigen regelmäßig gespielt werden müssen, gibt es immer wieder Konzerte, bei denen man die kostbaren Instrumente hören kann - wir lauschten dem Klang der "Vesuvius", die Stradivari 1727 gebaut hat - wunderschön!






Nach wie vor gibt es viele kleine Handwerksbetriebe, die Geigen, Violinen, Kontrabässe und Gitarren bauen. Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung (der Eingang ist mit Herz dekoriert!) erklärte uns Luca Baratto ausführlich, wie eine Geige entsteht.










Spannend, und ganz erstaunlich, aus wie vielen Teilen so eine Geige besteht! Es braucht ungefähr drei Monate (inklusive der Trockenzeiten), bis alle Handgriffe getan sind, und die Geige fertig ist. Geigenbauer werden übrigens Liutaio genannt, schon dieses Wort hat einen tollen Klang!


Schönen Montag mit den Fredissimas-Herzen!

Kommentare:

  1. oh und ich habe meine Geige so schlecht behandelt--schäm

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  2. ... bauen, mit viel HERZblut -> sonst klingen sie nicht !!! *DASabernurgehörthab*

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    1. Ich glaube, bei Luca klingen sie, er ist ein ruhiger, aber sehr engagierter Geigenbauer!

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  3. WOW, seehr interessant! Auch bei dem Konzert wäre ich gern dabei gewesen.

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  4. Also DEIN Himmel soll auf alle Fälle immer voller Geigen hängen, das wünsche ich Dir für die neue Woche.
    Du hast immer so schöne und informative Posts, ganz toll liebe Ulla. ♥

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  5. Zum Glück für alle Geigen der Welt hatte ich noch nie eine in der Hand ;o) Ich kann mir aber gut vorstellen was für ein befriedigendes Handwerk das ist, wenn man mit dem Herzen dabei ist.
    Liebe Grüße Jennifer

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  6. Das muß wirklich Berufung sein
    LG Elke

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