Mittwoch, 21. August 2013

HandwerksKULT: Papierwerk 32 - Gerda Sattler-Wachter

Gerda Sattler-Wachter, Papierwerk 32

Papierwerk 32 
Werkstatt für handgeschöpftes Papier  
Gerda Sattler-Wachter 
Mariahilfstr. 32 
6020 Innsbruck

papier32@tele2.at

Papierwerk 32 wurde 2004 eröffnet und ist Tirol's einzige gewerbliche Werkstatt für handgeschöpftes Papier. Angeboten werden neben individuellen Einladungs- und Glückwunschkarten für besondere Anlässe auch Fotoalben, Gäste- und Tagebücher, Künstlerpapiere und Skizzenblöcke, besondere Papiere aus aller Welt. Zubehör wie Schöpfrahmen (auch Verleih), Zellstoff oder Vorbereitung verschiedener Pulpen auf Anfrage.

Kurse – auch integrativ - für Erwachsene, Kinder, Schulklassen und interessierte Gruppen.





Handgeschöpftes Papier
Schalen aus handgeschöpftem Papier
Handgeschöpftes Briefpapier
Schalen

Samstag, 17. August 2013

HandwerksKULT: Buchstaben, Worte, Zeichen - Ursula Wilhelm

Ursula Wilhelm - Kalligrafie





Schon in der Volksschule mochte ich das Fach Schönschreiben, wo ich auch noch die deutsche Kurrentschrift erlernte. Erst 2004 wandte ich mich wirklich der Kalligrafie zu, indem ich meinen ersten Kurs bei Dipl. Des. Andreas d’Orfey (Kalligraph, Illustrator, Maler, Buchgestalter) besuchte. Das Erlernen von alten Schriften, das Experimentieren mit verschiedenen Schreibgeräten (Federn, Pinseln, Holz) und Materialien (Tinte, Tusche, Acryl, Beize, Gouache) auf unterschiedlichsten Beschreibstoffen erweitert den Gestaltungsraum, mit dem ein Buchstabe, ein Wort, ein Text eine eigenständige Bedeutung beim Leser und Betrachter zu erwecken vermag.
So finden sich Texte und Sprüche, kreativ gestaltet, auf Taschen, Notizbüchern, Heften, Glückwunschkarten, Stoffbahnen und Bildern.









Montag, 12. August 2013

Fantastische Schokoladenmanufaktur Zotter - Schokolade mit essbarem Tierpark!

Endorphine, Ellen C. Pichler

Während unseres Aufenthalts in der Steiermark trafen wir auf ein tolles Projekt bzw. eine sehr beeindruckende österreichische Firma: die Schokoladenmanufaktur Zotter betreibt eine Produktionsstätte, die besucht werden kann. Es waren viele Interessierte dort - kein Wunder, können doch die Produkte berochen, gekostet, und natürlich auch gekauft werden kann! Schon beim Eingang zeigt sich, was uns erwartet - ein Endorphinschub der Sonderklasse!




Kakaobrecher


Zu Beginn der Tour erhält man einen Porzellanlöffel, und kann sich im Laufe der Zeit vom fair gekauften Rohkakao, über alle Verarbeitungsstufen, bis zu den vielseitigen fertigen Schokoladen durchkosten. Die Verarbeitungsstufen können durch die gläsernen Wände sehr gut nachvollzogen werden.






Schokbrunnen mit Rohmassen


Der Rohkakao schmeckt schrecklich bitter, da ist es besser, sich den Appetit für die unzähligen Schokobrunnen bei der weiteren Verarbeitung zu bewahren.









Handgeschöpfte Zotter-Schokolade



Und für diese fantastischen Maschinchen gegen Ende der Tour, wo man sehr viele Sorten in kleinen Bissen kosten kann! Ich bezweifle, dass irgendjemand sich wirklich bei allem durchkosten kann - ich habe mich sehr schnell  auf mich besonders ansprechende (oder besonders exotische) Kombinationen beschränkt. Insgesamt gibt es einige hundert Sorten, inklusiver diverser Trinkschokoladen.


Mein Favorit; Butterkaramell, so lecker!






Ziegen mit Schafen


Besonders beeindruckend zeigt sich das Zotter'sche Engagement für Biokultur und Nachhaltigkeit beim "Essbaren Tiergarten", der an die Manufaktur anschließt. Hier werden in großen Gehegen alte Haustierrassen artgerecht gehalten, sie leben das ganze Jahr über im Freien.





Zottelrind mit Huhn



Und profitieren auch voneinander - das Huhn sprang ständig am Zottelrind hoch, um sich Insekten aus den Haaren zu holen!



Das eigene Restaurant serviert Gemüse und Fleisch aus diesem riesigen "Essgarten".

Insgesamt ein Konzept, das mich begeistert hat!

Montag, 5. August 2013

HandwerksKULT: Raku-Nowa - Keramik von Karin Nowak

Karin Nowak, Raku-Nowa

www.raku-nowa.at


raku-nowa@aon.at


Das keramische Gestalten hat sich in den letzten Jahren zu meiner großen Leidenschaft entwickelt. Besonders die alten Brenntechniken Raku- und Rauchbrand üben auf mich eine spezielle Faszination aus. Aus Ton, überzogen mit nur wenigen oder gar keinen Glasuren, entsteht unter der Einwirkung von Feuer etwas Einzigartiges und oft Unberechenbares. Keine Keramik lässt sich exakt gleich reproduzieren, sie ist tatsächlich ein Unikat. Das lädt dazu ein, immer wieder zu experimentieren, dabei Neues zu entdecken und sich weiter zu entwickeln. Beim Töpfern geht es für mich nicht um die Produktion von Stücken, sondern den schöpferischer Prozess und die Freude an der Arbeit mit den Grundelementen Ton, Erde und Feuer.