Mittwoch, 28. Dezember 2011

Eine Südtiroler Weihnacht

Traditioneller Christbaum in modernem Ambiente

Eine Weihnachtsfeier in den Südtiroler Bergen ist geprägt von Tradition und Brauchtum. Eines der traditionellen Weihnachtsessen ist Nudelsuppe mit Würstchen. Während die Kerzen am Weihnachtsbaum brennen, wird der Rosenkranz gebetet, anschließend Weihnachtslieder gesungen. Nach dem Besuch der Christmette gibt es daheim noch heißen Punsch und Südtiroler Krapfen (Krapfen).











"Kerngruppe" der Krippe

Die Kerzen am Christbaum werden insgesamt drei Mal entzündet - am 24.12., 31.12. und am Abend des 5.1., dem Vorabend des Dreikönig-Tages. In diesen drei Nächten wird das ganze Haus und der Stall geräuchert, dabei gebetet und Weihwasser versprengt. Weihnachtskekse dürfen in dieser Zeit nicht fehlen.

Die Heiligen drei Könige



















Die meisten Familien haben eine geschnitze Weihnachtskrippe; das Grödner Tal ist bekannt für Holzschnitzerei, besonders auch für Krippenfiguren von ganz schlicht bis zu sehr üppigen Exemplaren (Krippen). Die Figuren werden inzwischen natürlich nicht mehr von Hand geschnitzt, sondern vorgefertigt (Krippenfiguren), anschließend von Hand korrigiert und bemalt.



Auch unsere Krippe stammt aus dem Grödnertal, es ist eine sogenannte "Romanische Krippe". Damit die Perspektive in etwa stimmt, werden die Figuren immer kleiner, je weiter entfernt sie von der Kerngruppe mit Maria, Josef und dem Christkind stehen. 







1 Kommentar:

  1. Liebe Ursula!
    Ich wünsch Dir einen guten Rutsch ins hoffentlich gesunde und glückliche neue Jahr, wünsch uns ein Wiedersehen und hoffe, dass Du noch oft von eurem herrlichen Brauchtum berichten wirst!
    Allerliebste Grüße
    Susanne

    AntwortenLöschen