Freitag, 19. August 2011

Tomaten-Freud, Tomaten-Leid

Heuer habe ich zum 1. Mal ein Hochbeet angelegt und ganz optimistisch eine Kirschtomate, 10 Kohlrabi, 1 Mangold, 4 Pflücksalate, sowie Basilikum und Majoran gepflanzt. Die als Kohlrabi gekauften Pflanzen wurden zu Karfiol (9 mussten aussiedeln), die Schnecken liebten den Salat fast zu Tode, und die Tomate hat beschlossen, sich zur Herrscherin des Beetes zu ernennen. In ihrem Expansionsdrang hat sie schneller Seitentribe entwickelt, als ich diese abzupfen konnte, und in kürzester Zeit das ganze Beet erobert. Überlebt haben neben ihr nur ein Mini-Karfiol und ein Mangold im Kleinformat. Bis Ende Juli konnte ich schon ein paar köstliche Tomaten ernten.

Nach drei Wochen Urlaub dann der große Schreck: viele schöne reife Cherry-Tomaten, aber auch eine fast kaputte Staude - die Braunfäule hat massiv zugeschlagen! Nun habe ich die Tomatenstaude gründlich geschnitten, sie schaut sehr traurig aus. Hoffentlich reifen die restlichen Früchte noch, aber optimistisch bin ich nicht. Schade um mein Prachtgewächs! Nun muss ich noch überlegen, was ich mit der reichen Ernte anfange.

Tomatenfreud

Tomatenleid

Kommentare:

  1. Dieser Nichtsommer setzt irgendwie allem Essbaren zu - uns sind die Äpfel am Baum verfault. Schade drum.
    Ich wünsch Dir viele gute Ideen mit der Erntepracht von deiner Beetbeherrscherin!
    Allerliebste Wochenendgrüße
    Susanne

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  2. Relativ klein, ihre Tomaten :) *wechduck*

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  3. Erziehung ist alles.
    Der Pfirsich war einst eine Bittermandel,
    und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

    Mark Twain ...tja ;-))) *♥WEknuddelgrüßchen*

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  4. Frau Kunst, das stümmt! Klein, aber oho!

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